Warum züchte ich und was ist mein Ziel?

 

Neben meiner Liebe zu Hamstern, möchte ich den zukünftigen Hamsterhaltern die Möglichkeit geben, von Anfang an mit dabei zu sein. Das heißt, sie haben die Möglichkeit, von der Verpaarung über die Aufzucht bis zur Abgabe in Form vieler Fotos und Texte die Entwicklung ihres zukünftigen Familienmitgliedes mitzuverfolgen. Es gibt für mich nichts schöneres, als die glücklichen Augen der neuen Besitzer zu sehen.

 

Meine Zuchttiere stammen aus seriösen Zuchten aus dem In- und Ausland, welche ich (größtenteils) seit Jahren kenne; den Menschen, der hinter der Zucht steht, sowie die Zucht selbst, welche ich persönlich besucht habe. Die Tiere bringen alle einen Stammbaum mit, um Einblicke der letzten Generationen zu erhalten.

 

Spätestens bei Abholung des Hamsters können Sie sich persönlich davon überzeugen, dass Ihr Tier aus einer liebevollen privaten Zucht stammt. Mit Genetikwissen und Sachverstand werden passende Hamster für die Verpaarung zusammen geführt, so dass die besten Voraussetzungen gegeben sind, damit Sie ein gesundes Tier mit einem hoffentlich langen Leben erhalten.

 

Farben

Lange Zeit habe ich mich sehr schwer damit getan mich farblich festzulegen, da mir einfach zu viele Farben gefallen. Aktuell wird es in meiner Zucht folgende Farben geben:

 

DARK GREY und DARK GREY KOMBINATIONEN

Entstanden in einem Labor in Cambridge, Massachusetts (USA). Diese Mutation wird im Gegensatz zu den anderen Grautönen rezessiv vererbt und mutierte aus einer Rust-Linie. Das erste Mal 1967 durch Nixon und Conelli beschrieben. Zu den DarkGrey-Kombinationen gehören u. a. die Farben smoke pearl, lilac und beige.

 

WILDFANGNACHZUCHTEN (Wfnz.)

Im März 1997 haben Prof. Rolf Gattermann, Dr. Peter Fritzsche und Ismail Al-Hussein eine erste Exkursion nach Aleppo ausgerüstet und gemeinsam mit Mohamed Abiad von der Universität Aleppo das natürliche Verbreitungsgebiet des Goldhamsters bereist und auf der Grundlage der Befragungen der Bauern und der staatlichen Agraringenieure eine Verbreitungskarte erstellt. Es gelang ihnen nicht, Goldhamster zu fangen oder auszugraben. Die Feldarbeiten wurden für einen Dokumentarfilm festgehalten. Im Juli 1998 bringt M. Abiad ein Männchen und zwei Weibchen nach Halle. Am 28. August 1998 werden die ersten 12 (9.3) Jungtiere geboren. Das es sich tatsächlich um Wildfänge handelt, kann erst ein Jahr später mittels der "Fingerprint-Technik" bestätigt werden. Eine zweite Exkursion Anfang September 1999 war erfolgreicher, es konnten 30 Baue kartiert, 23 Baue vermessen und 19 Goldhamster an das Institut für Zoologie gebracht werden. Alle ausgegrabenen Goldhamster waren in guter Verfassung und frei von Darm- und Ektoparasiten.

 

Quelle: Auszug aus "70 Jahre Goldhamster in menschlicher Obhut – wie groß sind die Unterschiede zu seinen wildlebenden Verwandten?" Prof. Rolf Gattermann